Ostern ist der Frühling der Kirche: der Tod ist tot! Jesus hat den endgültigen Tod ein- für allemal durch seine Auferstehung besiegt.
Deshalb sollte nicht nur die Frühlingssonne unser Herz berühren, sondern wir dürfen uns durch Christus aus der Gefangenschaft der Gewohnheiten befreien lassen.
Angesichts der anstehenden Phase der Umsetzung der Synode müssen wir uns von vielen Dingen verabschieden, die oft nur noch leere Hülsen sind. Aber wir dürfen darauf vertrauen, dass Jesus uns auf den neuen Wegen begleitet, so wie er die Jünger auf dem Weg nach Emmaus begleitet hat.
Ich wünsche Ihnen allen, dass der auferstandene Herr uns nicht nur bei unserem Osterspaziergang begleitet, sondern dass er bei allem, was an Neuem auf uns zukommt, unsere Ohren öffnet und uns begeistert, damit wir wie die Jünger das auch sagen können: „Brennt nicht das Herz in uns für Gott und seine Kirche!“
Ich wünsche Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Osterfest!
Stefan Trauten, Pfarrer