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Konzert „Moderne Kirchenklänge“ in Holz Der Kirchenchor Cäcilia Holz und der Kinder- und Jugendsingkreis Holz luden am 10. Oktober zum ersten Mal zu einem gemeinsamen Konzert in die Pfarrkirche St. Josef ein. Trotz schönen Herbstwetters war die Kirche gut besetzt. Viele Zuhörer waren gekommen, um den „modernen Kirchenklängen“ zu lauschen. Gut ein halbes Jahr hatten sich beide Chöre intensiv auf diese Aufführung vorbereitet und waren gespannt, wie die moderne Kirchenmusik beim Publikum ankommen würde. Den Anfang machte der Kinder- und Jugendsingkreis Holz, geführt von Monika Anstett. 22 Kinder im Alter von 8 bis 17 Jahren gehören den „Kirchenspatzen“ und dem Jugendchor „LifeSound“ an und haben sich speziell für dieses Projekt zusammengetan. Den musikalischen Hörgewohnheiten der Sängerinnen und Sänger entsprechend begann das Konzert mit Teilen aus der „Musical-Messe“ von Johannes Matthias Michel. Die einzelnen Sätze dieses Stückes sind musikalisch äußerst abwechslungsreich in verschiedenen Jazz- und Popstilen, u.a. als Blues, Rock’n’Roll, Swing und Bossa nova angelegt, und auch die theologischen Texte sind ansprechend, zum Teil provokativ und regen zum Nachdenken an, was den jungen Leuten besonders gefiel. Gesprochene Texte, mit Instrumentalmusik unterlegt, von Vanessa, Elena, Jana, Svenja und Lukas vorgetragen, wirkten besonders eindringlich. Dass der Chor gut vorbereitet war, konnte man am engagierten Singen, der deutlichen Aussprache und Souveränität bei melodisch nicht so ganz einfachen Passagen erkennen. Die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen war deutlich zu spüren. Den Abschluss dieses Programmteils bildete der Kanon „Dona nobis pacem“, der gemeinsam mit dem Kirchenchor vorgetragen wurde. Der besondere Reiz dabei war der Zusammenklang der Erwachsenen- und Kinderstimmen, der das Publikum verzauberte und zum Applaudieren veranlasste. Die „Mainzer Messe“ des ehemaligen Saarbrücker Dekanatskantors Thomas Gabriel hatte der Kirchenchor Holz mit Chorleiter Clemens Anstett einstudiert und mit großem Engagement und Freude präsentiert. Die schwingenden Rhythmen des Kyrie kamen genauso lebendig an wie die langen Textpassagen im Gloria, welche durch klare Sprache gut verständlich vorgetragen wurden. Die rhythmischen und dynamischen Kontraste im Sanctus waren deutlich herausgearbeitet und verbanden sich mit den ungewohnten Textpassagen zu einem ganz besonderen klanglichen Erlebnis. Die Instrumental-Combo, bestehend aus 4 Bläsern, Schlagzeug, Klavier und Bass, sorgte für den entsprechenden Sound und ließ so manchen Konzertbesucher mit der Musik mitgehen. Den Abschluss des Konzertes bildeten zwei Stücke von Thomas Gabriel, bei denen wiederum Kinder- und Jugendchor sowie Kirchenchor zeigen konnten, wie gut das gemeinsame Musizieren gelang. Im Psalm 23 wechselten sich einstimmige Teile – von den Kindern gesungen – und vierstimmige Teile – vom Kirchenchor gesungen – ab, was auch beim Schlusslied, an dem sich die Zuhörer beteiligen konnten, für Abwechslung sorgte. Der Applaus am Ende bestätigte, dass es ein gelungenes Konzert war. Die Besucher waren begeistert von der zeitgemäßen und ansprechenden Musik, aber auch von dem Zusammenführen der Generationen sowohl im Publikum als auch besonders bei den Ausführenden, und es wurde häufig der Wunsch geäußert, dass die Chöre in Zukunft häufiger gemeinsam zu hören sind. Und so möchten sich beide Chöre bei allen bedanken, die sie durch den Besuch des Konzerts und die positive Resonanz unterstützten. Das Wagnis eines solch ungewöhnlichen Konzerts hat sich gelohnt und macht Mut, sich weiterhin für die Gemeinde und die Musik zu engagieren. Beide Chöre würden sich auch über neue Mitsängerinnen und -sänger freuen. Wer Interesse daran hat, kann jederzeit zur Probe dazukommen. Diese finden immer freitags im katholischen Pfarrheim Holz statt: Kinder-Singkreis „Kirchenmäuse“ (Kinder 3-7 Jahre): 14.30 – 15.00 Uhr Kinder-Singkreis „Kirchenspatzen (2.-5. Schuljahr): 15.30 – 16.15 Uhr Jugendchor „LifeSound“ (ab 6. Schuljahr): 16.30 – 17.15 Uhr Kirchenchor (Erwachsene): ab 20.00 Uhr
Hallo Kinder, liebe Eltern, der Kinder- und Jugendsingkreis Holz ist eine Gruppierung der katholischen Kirchengemeinde Holz. Allerdings steht unser Chor allen Kindern, egal welcher Konfession sie angehören, offen. Wir treffen uns wöchentlich zu den Proben in drei Gruppen. Die Kirchenmäuse sind Kinder ab 3 Jahren bis einschließlich SchülerInnen des 1. Schuljahres. Den Kirchenspatzen gehören Kinder des 2. bis 5. Schuljahres an, alle älteren Kinder und Jugendlichen singen im Jugendchor LifeSound. Wir gestalten die entsprechenden Gottesdienste in den kath. Kirchen in Holz und Wahlschied mit, besonders zu erwähnen ist die Krippenfeier an Heilig Abend. Außerdem treten wir bei anderen Festen vor allem im Pfarrheim und beim Weihnachtsmarkt in Holz auf. Wir proben jahreszeitlich passende Lieder und achten auch auf eine kindgerechte Schulung der Kinderstimme. Mindestens einmal im Jahr feiern wir auch ein Fest zusammen und die größeren Kinder haben schon mehrmals Ausflüge unternommen. Die Kirchenmäuse treffen sich jeden Freitag (außer in den Schulferien) von 14.30 Uhr bis 15.00 Uhr im katholischen Pfarrheim Holz. Die Mitgliedschaft im Kinder- und Jugendsingkreis ist kostenlos. Wir erbeten lediglich für unsere Plätzchenverkaufsaktion am 1. Advent eine Spende von selbstgebackenen Plätzchen. Alle interessierten Kinder sind jederzeit willkommen, um in unsere Proben hinein zu schnuppern. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Chorleiterin: Monika Anstett, Tel. 98 91 80.
Musical mit dem „Joseph und seine Brüder“ ein riesengroßer Erfolg!
Der Kinder- und Jugendsingkreis Holz hat es tatsächlich geschafft, zweimal die Pfarrkirche bis an den Rand zu füllen. Und nicht nur das: Das Publikum konnte sich beide Male vor Begeisterung kaum halten. Frenetisch wurden die Mitwirkenden gefeiert. Allen voran die beiden Solistinnen Nicole Christmann als Pharao und Svenja Kern als Joseph. Besonderen Applaus erhielten auch die Minis, die als Karawane samt Kamel die Zuschauer rührten. Der Tanz, den 11 Mädchen zum fetzigen Joseph-Rap darboten bekam sogar Szenenapplaus. Beim Schlusschor mit Soloeinlagen von Elena Ries, Johann Schmidt, Corinna Kern und Lukas Anstett blieb im Publikum kaum ein Auge trocken. Bei der Wiederholung als Zugabe sang der ein oder andere aus dem Publikum schon mit. Der Chor konnte mit Sicherheit und Textverständlichkeit überzeugen. Alle Akteure meisterten ihren Part mit Perfektion, da fiel auch das kleine Missgeschick bei der zweiten Aufführung, als der silberne Becher in Benjamins Sack nicht gefunden werden konnte, nicht ins Gewicht. Herausragend waren die liebevoll geschneiderten Kostüme (Gerda Freydag) und das prächtige Bühnenbild (Birgit Leinenbach). Sehr aufwendig wurde das Musical von Regisseurin Heidi Krächan inszeniert. 13 Headset-Mikrophone kamen zum Einsatz und wurden von Christian Walter koordiniert. Professionelles Bühnenlicht steuerte Klaus Krächan von der Komödie Holz bei. Viele Eltern halfen als Bühnenarbeiter, Mikrophonwechsler, Maskenbildner usw. mit. Ein besonderer Höhepunkt war das Schattenspiel, das den Traum des Pharao veranschaulichte. Monika Anstett kann zu Recht stolz auf ihre Truppe sein, eine solch anspruchsvolle Darbietung hatte wohl niemand erwartet.
Stimmen aus dem Publikum: „Eine ganz , ganz tolle Leistung was dort geboten wurde. Ich war zu Tränen gerührt. Einfach super.“ „Eine Stunde in einer anderen Welt. – Es war wie Medizin für mich.“ „Toll, dass wir hier solche Talente haben, wer hätte das gedacht?“ „Bewundernswert, wie die Altersspanne der Akteure von 4 bis 16 Jahren überwunden wurde.“ „Da sieht man, was Kinder leisten können, wenn sie nur gefördert werden!“
Fotos: Kerstin Bauer, Fam. Christmann, Monika Anstett |