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Eine Heilige aus der französischen Normandie erobert Kutzhof
Dechant Leist veröffentlicht Buch über die Heilige Theresia von Lisieux
Kutzhof. Einen wichtigen Beitrag in der Verehrung der Heiligen Theresia von Lisieux sieht Dechant Klaus Leist in dem kleinen saarländischen Ort Kutzhof. Als 1977 Pastor Michael Kettel dort seinen Ruhestand antrat, ahnte noch niemand, was er der Pfarrgemeinde damals als Geschenk mitbrachte. Die kostbare Reliquie, die bis heute noch in Besitz der Kutzhofer Pfarrgemeinde ist, hat bisher tausende von Menschen angezogen. Die jährliche Wallfahrt nach Lisieux und die Organisation der jährlichen Theresienfeier im Oktober übernahm nach Kettels Tod im Jahre 1996 Dechant Klaus Leist. Anlässlich dieser Wallfahrten und an den Theresienfeiern sind viele beachtenswerte Predigten von unterschiedlichen geistlichen Würdeträgern gehalten worden. Diese hat Dechant Leist gesammelt und seinen eigenen hinzugefügt. So ist im Laufe der letzten Jahre ein wertvoller Schatz an theresianischer Spiritualität in Kutzhof gewachsen, den Leist in einem Buch zusammengefasst hat, das 120 Seiten zählt. Der Titel des Buches heißt „Theresia von Lisieux. Meine Berufung ist die Liebe. Predigten zu Leben und Spiritualität. Es ist Anfang Dezember 2004 im PAULINUS-Verlag in Trier erschienen und kostet 7,50 €uro und kann ab sofort in der Buchhandlung bei der PVS (Pressevertrieb Saar)-Linsenmeier- in der Holzer Saarstraße bezogen werden. Den Buchdeckel ziert das Bild der Heiligen Theresia vom Kutzhofer Seitenaltar, auf dem sie die Rosen in der Hand hält. Anlässlich der Präsentation dieses neuen Buches am 17. Dezember 2004 begrüßte Josefine Müller, Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, die Mitglieder der beiden Räte der Pfarrgemeinde, Ortsvorsteher Norbert Prinz sowie einige Gäste. Dechant Leist erläuterte, dass die Theresienverehrung in Kutzhof eine wesentliche Säule des kirchlichen Gemeindelebens und nicht mehr aus den Veranstaltungen des Kirchenjahres wegzudenken ist. Mit diesem neuen Buch ist nicht nur eine Marktlücke in der theresianischen Literatur geschlossen worden, die Leist entdeckt hat, sondern auch ein neuer und moderner Zugang zur Frömmigkeit und Spiritualität der Heiligen Theresia von Lisieux erschlossen worden. Die 11 Autoren seien ausgewiesene Theresienkenner und Theresienverehrer. Neben Dechant Leist, der den größten Anteil der Predigten verfasst und das Buch konzipiert hat, stehen Namen wie Kardinal Christoph Schönborn (Erzbischof von Wien) Bischof Dr. Reinhard Marx (Trier), Bischof Dr. Felix Genn (Essen), der Trierer Altbischof Dr. Hermann Josef Spital, Weihbischof Ernst Gutting (Speyer), Weihbischof Guy Gaucher von Lisieux-Bayeux, der verstorbene Trierer Weihbischof Gerhard Jakob sowie der langjährige Wallfahrtsbegleiter Rektor Karl Heinz Schnorbach, P. Dr. Max Hofinger (Wien) sowie Diakon Hugo Naumann. Leist dankte zunächst diesen Autoren, die damit auch die Mission der Heiligen Theresia von Lisieux unterstützt haben, wie es im Vorwort des Werkes heißt. Sein Dank galt auch seiner Sekretärin, Ursula Karrenbauer, die wertvolle Dienste bei der Erstellung leistete sowie der Lehrerin Ilona Engel, die sämtliche Beiträge Korrektur gelesen hat. Diakon Hugo Naumann, langjähriger Seelsorger in Holz und Kutzhof, stellte seine Predigt über Maria vor, die er unter dem Titel „Maria ist mehr Mutter als Königin“, die er am 15. Juli 1999 anlässlich einer Wallfahrt nach Lisieux in der kleinen Wallfahrtskirche „Notre Dame de Grâce“ in Honfleur gehalten hatte. In sehr beeindruckenden und lebendigen Worten legte er die Beziehung der kleinen Theresia als Kind, Jugendliche und als Karmelitenschwester, die sie zur Mutter Gottes hatte, dar. Musikalisch wurde die Präsentation von der Kutzhofer Chorleiterin und Organistin Anna Liebenau gestaltet. Im Anschluss an den offiziellen Teil erhielt jeder ein kostenloses Exemplar und ein Imbiss beendete den Abend.
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