Home
Nach oben

 

Spuren finden wir in den Sakramenten

Taufe

In der Taufe sagt Gott uns seine Liebe zu, zugleich bedeutet sie die Aufnahme in die Gemeinde des Herrn. Vor jeder Taufe findet ein Taufgespräch des Seelsorgers mit den Eltern statt, die mit den Paten als erste die Aufgabe haben, ihr Kind in den Glauben hineinzuführen. Die Tauffeier findet in der Regel an den vorgeschlagenen Taufsonntagen (der 1. Sonntag im Monat) oder auf Wunsch innerhalb einer Vorabendmesse statt. Daher ist es notwendig, mit dem jeweiligen Seelsorger einen Tauftermin abzusprechen. Paten bzw. Taufzeugen können nur Christen werden, die der katholischen oder evangelischen Kirche angehören.

 

Erstkommunion

Die Erstkommunion nimmt die Kinder in die Tischgemeinschaft mit Jesus hinein. Erwachsene (Katechetinnen und Katecheten) aus unsrer Pfarrgemeinde bereiten die Kinder des 3. Schuljahres in kleinen Gruppen in Zusammenarbeit mit den Seelsorgern vor. In diese Vorbereitung ist der Weg zum Empfang des Sakramentes der Versöhnung (Erstbeichte) eingebettet. Zum Abschluss der Kommunionvorbereitung verbringen die Kinder unserer Pfarrei ein gemeinsames Wochenende mit dem Seelsorger und den Katechetinnen (meist in St. Wendel), in dem sie zur Erstbeichte eingeladen werden, einen gemeinsamen Gruppengottesdienst feiern und bei Spiel und Spaß eine schöne Gemeinschaft erfahren. Den feierlichen Abschluss der Vorbereitungszeit wird am Weißen Sonntag in dem Kommuniongottesdienst gefeiert.

 

Firmung

Die Firmung ist das Sakrament der Stärkung im Glauben. In der Firmvorbereitung sind die Jugendlichen eingeladen, ihren Glauben an Jesus Christus und zum Leben in der Kirche zu bejahen. Die Vorbereitung beginnt ungefähr ein halbes Jahr vor dem Firmtermin. In der Regel firmt der Weihbischof alle drei Jahre Jugendliche aus unserer Pfarrgemeinde, die sich in Gruppen, von Katechetinnen und Katecheten geleitet, vorbereitet haben.

 

 

Buße - Umkehr

 

Besinnung auf eigene Fehler und eigenes Versagen im Lichte göttlichen Erbarmens gehört zu den Grundvollzügen christlichen Lebens. Dazu gibt es verschiedene Formen: Den Bußgottesdienst vor Ostern, Allerheiligen sowie Weihnachten und die Einzelbeichte nach Vereinbarung mit den Priestern oder nach den Bußgottesdiensten.

 

 

Ehe - Trauung

 

Die Ehe verbindet Mann und Frau zur Gemeinschaft für das Leben, die unter dem besonderen Schutz und Segen Gottes steht. Etwa ein Vierteljahr vor dem geplanten Trauungstermin melden sich die Brautleute zu einem  Gespräch  beim  Seelsorger, um Tag und Uhrzeit der Trauung ab zu sprechen. Beim ersten Treffen wird ein Ehevorbereitungsprotokoll ausgefüllt, zu dem die Brautleute einen Taufschein mitbringen müssen, wenn sie nicht in unserer Pfarrgemeinde getauft wurden. Ein zweites Treffen gilt der Vorbereitung des Gottesdienstes (Schrifttexte, Lieder, Gebete, Fürbitten). Für eventuelles Schmücken der Kirche nehmen die Brautleute Kontakt zur Küsterin auf. Es besteht die Möglichkeit, sich das Ja-Wort in einem Wortgottesdienst oder in einer Eucharistiefeier zu geben. Für die Paare besteht das Angebot, an einem Eheseminar, welches auch unter anderem im Holzer Pfarrheim stattfindet, teilzunehmen.

 

  

Priesterweihe

Bischof, Priester und Diakon bilden in der katholischen Kirche das dreigliedrige Amt. Der Bischof, als Nachfolger der Apostel und erster Seelsorger seiner Diözese, gibt Aufgaben seines Dienst Amtes an Männer weiter (durch Handauflegung und Gebet). Verkündigung, Spendung der Sakramente und Leitung der Gemeinde sind die vornehmlichen Aufgaben des Priesters.

 

Krankenkommunion

Kranken Menschen in unserer Gemeinde, die nicht mehr an unseren Gottesdiensten teilnehmen können, bieten wir an, die Kommunion jeden Monat zu Hause zu empfangen. Im Pfarrbrief werden die Termine regelmäßig bekannt gegeben.

 

Krankensalbung

 

Die Krankensalbung ist das Sakrament, das den Kranken aufrichten und stärken will. Man kann es bei jeder ernsten Erkrankung empfangen, nicht erst im Angesicht des Todes. Das Sakrament der Krankensalbung kann mehrmals gespendet werden.

 

Tod - Begräbnis 

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. (Joh. 11,25f)

Das christliche Begräbnis kann mit einer Hl. Messe in der Pfarrkirche oder mit einem Wortgottesdienst in der Leichenhalle verbunden werden. Auf Wunsch der Angehörigen findet am Vorabend der Beerdigung das Totengebet statt. Vor dem Begräbnis nehmen die Seelsorger Kontakt mit den Angehörigen auf (Kondolenzbesuch).